Kinderpsychologe, Psychotherapeut oder Psychiater: Wer hilft bei welchem Problem?
Dieser Artikel erklärt den Unterschied zwischen den drei Berufsgruppen und welche Fachperson für Ihr Kind die richtige Anlaufstelle ist.
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Als approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in Köln-Lindenthal begleite ich Kinder, Jugendliche und ihre Eltern auf dem Weg zu seelischer Gesundheit — tiefenpsychologisch, analytisch und individuell.
„Jeder Mensch trägt die Kraft zur Heilung in sich."
Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche
Psychoanalyse und Tiefenpsychologie
Meine siebenjährige Ausbildung am Alfred-Adler-Institut Mainz mit den Schwerpunkten Psychoanalyse und Tiefenpsychologie sowie mein Studium an der Universität zu Köln bilden das Fundament meiner therapeutischen Arbeit. Ergänzend habe ich Weiterbildungen in Traumatherapie (PITT nach Luise Reddemann) und Übertragungsfokussierter Psychotherapie für Adoleszente (TFP-A) absolviert.
Vor meiner Niederlassung in eigener Praxis habe ich in kinder- und jugendpsychiatrischen Praxen, der Ausbildungsambulanz des Alfred-Adler-Instituts Mainz sowie an der Universitätsklinik Köln gearbeitet. Diese klinischen Erfahrungen prägen neben meiner Ausbildung bis heute meinen therapeutischen Blick. Ich bin zudem als Dozentin und Supervisorin am Alfred-Adler-Institut Aachen-Köln tätig und gebe meine Erfahrungen an die nächste Generation von Therapeut*innen weiter.
Jedes Kind und jeder Jugendliche ist einzigartig. Deshalb wähle ich die Therapieform individuell — abgestimmt auf Alter, Persönlichkeit und Bedarf.
Tiefgreifende, längerfristige Therapieform, die unbewusste Konflikte und vergangene Erfahrungen aufdeckt. Besonders geeignet bei komplexen oder langanhaltenden Beschwerden.
Fokussierte Therapieform, die aktuelle Konflikte und ihre unbewussten Hintergründe beleuchtet. Strukturierter und mehr auf aktuelle Konflikte ausgerichtet als die analytische Therapie.
Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT) nach Luise Reddemann. Ressourcenorientierte Methode zur Verarbeitung traumatischer Erlebnisse.
Kinder drücken sich über das Spiel aus — es ist ihre natürliche Sprache. In der Spieltherapie können Gefühle, Ängste und Konflikte im geschützten Raum bearbeitet werden.
Nicht nur begleitend zur Kinderpsychotherapie, sondern auch als eigenständige Leistung: Beratungsgespräche für Eltern und Erziehungsberechtigte, um die Situation Ihres Kindes besser zu verstehen.
Sowohl die psychotherapeutische Behandlung von Kindern und Jugendlichen als auch die begleitende Arbeit mit den Eltern und Bezugspersonen kann in Englisch durchgeführt werden.
Im Englischen wird die Psychoanalyse manchmal auch als the talking cure bezeichnet, also Heilung durch Sprechen. Das klingt so einfach und ist doch so schwer — denn wann sprechen wir schon wirklich miteinander? Auf die Weise, die zu einem echten Verstehen des Besprochenen führt? Dazu braucht es einen sicheren Raum, viel Vertrauen und jemanden, der konzentriert zuhört.
Und selbst wenn es dann gelingt, führt das Sprechen allein noch nicht zur Heilung. Denn oft sind die wirklich prägenden Lebensereignisse und Beziehungen am schwersten zu verstehen. Um sie produktiv aufzuarbeiten, braucht es ein geschultes Gegenüber, das einen Raum schafft, der es ermöglicht, sich selbst zu erleben, zu erkennen und miteinander zu verstehen.
Wenn all das zusammenkommt, kann analytische und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie auch tiefliegende Probleme lösen. Während dieser Ansatz in der Arbeit mit Jugendlichen sehr gut funktioniert, kommt er bei Kindern, gerade sehr jungen, an seine Grenzen. Hier drückt sich viel non-verbal, vor allem im Spiel aus. Man könnte es, in Anlehnung, vielleicht the playing cure nennen. Und auch hierbei ist es wichtig, ganz genau hinzuschauen — und dabei nie zu vergessen, ein guter Spielpartner zu bleiben.
Kinder, Jugendliche und ihre Eltern kommen mit sehr unterschiedlichen Anliegen in die Praxis, manchmal mit einer klaren Diagnose, manchmal mit einem diffusen Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Ich nehme mir Zeit, das individuelle Erleben jedes Kindes zu verstehen, bevor wir gemeinsam entscheiden, welche Form der Unterstützung sinnvoll ist. Tiefenpsychologische und analytische Psychotherapie kann bei einem breiten Spektrum seelischer Belastungen helfen — von Ängsten und ADHS über Depressionen und Traumatisierungen bis hin zu Schwierigkeiten in der Schule oder im sozialen Umfeld.
Mögliche Vorstellungsgründe umfassen:
Auch wenn Ihr Anliegen hier nicht aufgelistet ist — sprechen Sie mich gerne an. Gemeinsam finden wir heraus, wie ich helfen kann.
Psychotherapie ist eine Investition in die Gesundheit Ihres Kindes — und meist von der Krankenkasse gedeckt.
Meine Praxis ist kassenärztlich zugelassen und sie können ohne Überweisung kommen. Die gesetzlichen Versicherungen übernehmen in der Regel die vollen Kosten der Psychotherapie. Bringen Sie Ihre Versichertenkarte zum Erstgespräch mit.
Private Krankenversicherungen übernehmen die Therapiekosten je nach Tarif. Klären Sie vor Therapiebeginn die genauen Konditionen mit Ihrer Versicherung. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).
Therapie kann auch ohne Beteiligung einer Krankenversicherung in Anspruch genommen werden. Die Kosten richten sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP). Sprechen Sie mich direkt an.
Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme. Bitte hinterlassen Sie bei Bedarf eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter — ich rufe zurück.
Ich melde mich bei Ihnen zurück, wenn ich Ihnen einen Termin anbieten kann.
Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur laufenden Behandlung.
Im unverbindlichen Erstgespräch lernen wir uns kennen. Ich höre zu, beantworte Ihre Fragen und wir klären gemeinsam, ob eine Therapie sinnvoll und ich die richtige Therapeutin bin.
In mehreren probatorischen Sitzungen erarbeite ich ein umfassendes Bild der Situation. Gemeinsam legen wir die Therapieziele fest und wählen das passende Verfahren.
Die eigentliche Therapie beginnt — mit regelmäßigen Sitzungen, die auf die individuellen Bedürfnisse der Patient*innen abgestimmt sind. Eltern werden begleitend einbezogen.
Psychotherapie ist in jedem Kindesalter möglich — auch bei Kleinkindern und Vorschulkindern. Voraussetzung ist nicht die Fähigkeit zu sprechen, sondern die Bereitschaft zum Kontakt. Bei sehr jungen Kindern wird häufig über das Spiel gearbeitet, Eltern werden eng einbezogen. Unsicher, ob Ihr Kind Unterstützung braucht? Wann Kinder Psychotherapie brauchen — ein Überblick.
Bei jüngeren Kindern sind Elterngespräche ein fester Bestandteil der Behandlung — parallel zur Kinderstunde oder in eigenen Terminen. Beim eigentlichen Therapiegespräch mit dem Kind sind Eltern in der Regel nicht dabei: Das Kind braucht einen geschützten Raum, der nur ihm gehört. Bei Jugendlichen wird die Elterneinbeziehung behutsam und in Abstimmung mit dem Jugendlichen gestaltet.
Kein Kind sollte zur Therapie gezwungen werden. Therapeutische Arbeit braucht eine minimale Bereitschaft zur Beteiligung. Fehlt diese, lohnt sich zunächst ein Elterngespräch: Was steckt hinter der Ablehnung — Angst, Scham, das Gefühl falsch zu sein? Manchmal hilft ein unverbindliches Kennenlernen, das ausdrücklich keine Therapie ist.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Grob unterscheiden wir zwischen Kurzzeittherapie (12–24 Stunden) und Langzeittherapie (70–150 Sitzungen bei Kindern, 90–180 bei Jugendlichen). Welche Form sinnvoll ist, ergibt sich aus dem Schweregrad der Beschwerden und dem gewählten therapeutischen Verfahren — das wird nach den ersten probatorischen Sitzungen gemeinsam besprochen. Eine Therapiestunde dauert 50 Minuten und findet meist ein- bis zweimal wöchentlich statt.
Für Kinder und Jugendliche mit gesetzlicher Krankenversicherung entstehen keine Kosten: Die Psychotherapie wird vollständig von der Krankenkasse übernommen, ohne Zuzahlung. Voraussetzung ist eine kassenärztliche Zulassung der Praxis. Privatversicherte und Selbstzahler*innen klären dies direkt in der Praxis.
Nein — für das Erstgespräch brauchen Sie keine Diagnose. In den ersten probatorischen Sitzungen klären wir gemeinsam, ob und welche Behandlung sinnvoll ist. Eine Diagnose wird im Rahmen des Therapieantrags gestellt, nicht als Voraussetzung für das erste Gespräch.
Sie können sich direkt an kassenärztlich zugelassene Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen wenden — eine Überweisung ist nicht notwendig. Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein bietet eine Therapeutensuche an. In meiner Praxis in Köln-Lindenthal können Sie telefonisch oder per E-Mail anfragen.
Psycholog*innen haben Psychologie studiert, dürfen aber nicht automatisch therapieren. Psychotherapeut*innen haben zusätzlich eine mehrjährige Ausbildung absolviert und sind staatlich zugelassen. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen sind speziell für die Arbeit mit unter 21-Jährigen ausgebildet. Psychiater*innen sind Ärzt*innen — sie können diagnostizieren und Medikamente verschreiben, führen aber in der Regel keine längere Psychotherapie durch.
Ja. Psychotherapie ist ein wichtiger Baustein in der ADHS-Behandlung — besonders die tiefenpsychologisch fundierte Therapie, die sich auf die emotionalen Folgen konzentriert: das beschädigte Selbstbild, angesammelte Frustrationen und Schwierigkeiten in Beziehungen. Sie ergänzt eine mögliche Pharmakotherapie und Elternarbeit sinnvoll.
Im Erstgespräch lernen wir uns kennen — ohne Erwartungsdruck. Ich höre zu, was Sie bewegt, und wir schauen gemeinsam, was Ihr Kind braucht. Das Gespräch dauert in der Regel 50 Minuten und findet mit den Eltern statt, bei älteren Kindern und Jugendlichen auch mit dem Kind selbst. Es entstehen keine Kosten — das Erstgespräch ist Teil der kassenärztlichen Versorgung.
Nein — Medikamente sind kein notwendiger Bestandteil einer Psychotherapie. In vielen Fällen ist eine psychotherapeutische Behandlung allein ausreichend. Wenn eine medikamentöse Unterstützung sinnvoll erscheint, erfolgt diese in Absprache mit der behandelnden Kinder- und Jugendpsychiater*in oder Kinderärzt*in. Die Entscheidung liegt immer bei den Eltern und dem Kind.
Ab 15 Jahren können Jugendliche in der Regel eigenständig eine Psychotherapie bei einer kassenärztlich zugelassenen Praxis beginnen — ohne dass die Eltern davon wissen müssen. Voraussetzung ist, dass der Jugendliche die Tragweite der Entscheidung versteht. Bei jüngeren Kindern ist die Einwilligung der Eltern oder Sorgeberechtigten erforderlich.
Informationen rund um Kinder- und Jugendpsychotherapie — verständlich erklärt.
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Was hinter einer ADHS-Diagnose steckt: wie sich die Störung von innen anfühlt, was Hyperfokus bedeutet und wie Psychotherapie Kindern und Jugendlichen helfen kann.
Weiterlesen →Liebe Patient*innen, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte — in akuten Fällen und Krisensituationen können Sie sich jederzeit an folgende Stellen wenden:
Kerpener Straße 91, 50937 Köln
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